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  • AutorenbildLou Ysa Blank

Bewegende Rede im Westersteder Rat




In Ratssitzungen gibt es immer den Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“. Dort sollen Bürger eigentlich Fragen an Politik und Verwaltung stellen können. Rolf Dierks nutzte aber die Möglichkeit für einen leidenschaftlichen und bewegenden Bericht von seiner Fahrt an die ukrainische Grenze mit der Humanitären Soforthilfe Ammerland | Ostfriesland. „Man muss das mit eigenen Augen gesehen haben“, so Dierks. Mit Ewert Jeddeloh hatte er einen Wagen die 1500 Kilometer ins Grenzgebiet gefahren – 23 Stunden.

„Wir haben viele Frauen und Kinder gesehen, die gar nichts mehr hatten“, berichtet Dierks mit Tränen in den Augen den Ratsmitgliedern. Dieses Leid, aber auch der Stolz der Menschen beeindruckte ihn sehr. Viele private Fahrzeuge mit Spenden hat er unterwegs gesehen. „Da waren sogar welche aus Spanien und Portugal unterwegs.“ Was Dierks allerdings vermisst hat, waren die großen Hilfsorganisationen. „Mit ist da nicht ein Lkw begegnet“, so der Westersteder kritisch. Er rief die Ratsmitglieder auf, sich für die Flüchtlinge einzusetzen – im Ammerland wie auch in deren Heimat.


Quelle: NWZ Artikel

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